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Besuch von nebenan

Schönwalder Grundschüler lernen den Vorläufer ihrer Schule kennen

Kurz vor den Herbstferien bekam das Dorf- und Schulmuseum Besuch aus der Nachbarschaft. Zwei dritte Klassen aus der Friedrich-Hiller-Schule lernten den Schulalltag aus vergangenen Zeiten kennen – und mussten für diese kleine Zeitreise nur ein paar Meter aus dem Haus. Denn die ehemalige Dorfschule – das heutige Museum – ist der Vorläufer der heutigen Grundschule.

Über 40 Kinder lernten alte Schulregeln wie: „Stille sitzen, Öhrchen spitzen, Hände falten, Schnabel halten, gerade sitzen, Kopf nicht stützen“. Oder, beim Schreiben der Alten Deutschen Schrift (gemeinhin auch als „Sütterlin“ bekannt, wobei letztere in Details leicht abweicht): „Rauf, runter, rauf – Pünktchen drauf!“ Fertig ist das „i“!

Ebenfalls ein Thema war das Arbeitsleben – Haus-, Feld- und sonstige Arbeiten konnten hier anschaulich mit diversen Gerätschaften erlebt werden. So etwa, wie man Wind künstlich erzeugt, um die Spreu vom Korn zu trennen – die Windfege gehört zu den ältesten bekannten Maschinen, die in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.

Und dann ist da noch das Foto von Herrn Olandt – der Markthändler lief an Markttagen mit seinen Waren zu Fuß bis nach Neustadt und zurück. Und sah dabei trotzdem recht fröhlich aus. Denn um seine Lasten halbwegs bequem tragen zu können, benutzte er eine „Dracht“. Ein Gestell, das das Gewicht von zwei Lastkörben auf die Schultern verteilt (gut bekannt auch von „Hummel Hummel“, dem Hamburger Wasseträger) – die Kinder konnten das mit eigens dafür angefertigten kleinen Drachten selbst ausprobieren.

Leider konnten in der Kürze der Zeit von zwei Schulstunden nicht alle Kinder alle „Programmpunkte“ erleben. Doch das ist kein Problem: „Wir kommen nach den Ferien wieder!“ war die freudige Ansage. Ist ja nicht weit…
(Autor Gerrit Gätjens, Oktober 2018)

 

 

Dankeschön an die Kopfhörerspende der Fa. IGB Technology Hansestadt Lübeck GmbH

 

Turn- und Klettertag(e) am 24. und 25.01.2018 (Sc)

Auch in diesem Jahr fanden sich wieder alle Kinder unserer Schule zum traditionellen Turn- und Klettertag in der Turnhalle ein, um an zahlreichen Stationen zu klettern, zu wippen, zu rollen, zu hangeln und zu balancieren.

Mit Hilfe eines Laufzettels bewegten sie sich frei von Station zu Station, wo unterschiedliche Bewegungsaufgaben zu lösen waren. Auch ein „Partnerpark“ war wieder Teil des Bewegungsprogramms, bei dem es auf das Miteinander besonders ankam, wenn etwa versucht wurde, mit möglichst vielen Kindern auf einem Kasten zu stehen oder eine „wertvolle Fracht“ gemeinsam mit dem Partner über eine Brücke zu transportieren.

Oft ließen sich die Stationen auf unterschiedliche Weise bewältigen, so dass geübte und weniger geübte Turnerinnen und Turner auf ihre Kosten kommen konnten und Erfolgserlebnisse hatten. Natürlich sollte insgesamt der Spaß im Vordergrund stehen. Bei etlichen Stationen war aber durchaus auch Mut gefordert oder mehrmaliges Probieren nötig, um erfolgreich zu sein.

Am Ende gab es für jede gemeisterte Station einen Smiley und stolz konnten nahezu alle Kinder am Ende ihrer Turnzeit einen vollständig ausgefüllten Laufzettel präsentieren.

Aus organisatorischer Sicht bewährte sich, dass wir in diesem Jahr – unserer gestiegenen Schülerzahl geschuldet – diese Veranstaltung erstmals auf zwei Tage ausdehnten. So konnten am ersten Tag die Dritt- und Viertklässler ein speziell auf sie zugeschnittenes Sportangebot vorfinden, bei dem sich die Eltern als freundliche und geduldige Helferinnen und Helfer zeigten. Ihnen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Am zweiten Tag hatten dann die Erst- und Zweitklässler sowie die Kinder-gartenkinder aus Schönwalde ausgiebig Zeit, sich im Turn- und Kletterpark zu vergnügen. Gerne und geschickt übernahmen unsere Großen aus den vierten Klassen an diesem Tag die Betreuung der Stationen.

Leider konnte der Kindergarten aus Kasseedorf dieses Mal wegen Krank-heitsfällen beim Betreuungspersonal nicht teilnehmen. Auf sie freuen wir uns dann besonders im nächsten Jahr…