Offene Ganztagsschule

Budoraum der OGS

Im Rahmen des Gesundheitsprojektes „FIT FOR FUTURE“ konnte auch die anerkannte Offene Ganztagsschule der Friedrich-Hiller-Schule im Sinne der Vernetzung des Vor- und Nachmittagsbereiches von den Projektmitteln der Ulbrichtstiftung profitieren.

Es war hier ein schon lange gehegter Wunsch, dem konzeptionellen Schwerpunkt „Bewegung“ auch in der Raumgestaltung entgegen zu kommen. Das Motto „Raum als Pädagoge“ war dabei unser Leitgedanke.

Also wurde ein großer Bewegungsraum geschaffen, der fast komplett mit Judomatten ausgelegt ist. Außerdem wurden Pezzibälle und Sportkissen, Seile, Yogamatten und Therapiebälle mit Hilfe der Projektmittel angeschafft.

Ein ortsansässiger Tischler hat nach unseren Vorgaben multifunktionale Holzkisten in verschiedenen Größen gebaut, mit denen die Kinder Höhlensysteme anlegen können. Dadurch wird die sensorische Integration unterstützt und Kinder mit Entwicklungsverzögerungen werden auch nach der Kindergartenzeit weiterhin in der basalen Stimmulation gefördert.

Die Kisten sind sowohl bekletterbar als auch als Rückzugsort dienlich. In die hineingearbeiteten breiten Schlitze zu je 2 Seiten kann eine Turnbank zur Erweiterung der Spiellandschaft eingehängt werden. Die Judomatten stellen einen guten Fallschutz dar.

Die Öffnung auf je einer Seite der Kisten ermöglicht den Kindern auch die Nutzung als Tisch, so dass die Hausaufgabengestaltung „bewegt“ stattfindet. Die Kinder können – statt statisch zu sitzen – je nach Größe einer Kiste liegend, auf Pezzibällen, oder kniend, jederzeit ihre Sitzposition verändern könnend ihre Hausaufgaben erledigen. Es stehen für Kinder, die ihre Hausaufgaben gerne auf die konventionelle Art erledigen, aber auch herkömmliche Schulmöbel zur Verfügung.

Der Raum ist durch seine Gestaltung schnell so umgebaut, dass auf den Matten Sozialtraining in Form von „Ringen und Raufen“ angeboten werden kann. Es können auch Angebote wie „Körperschule“ vorgehalten werden, also Übungen zur Koordinationsschulung mit Hilfe der Therapiebälle, Seile und Sportkissen, Kinderpilates oder Entspannungsübungen wie Klangschalenmassagen o.ä.

In der vormittäglichen großen Pause nutzt die Schulsozialarbeiterin diesen Raum, um das Angebot „Bewegte Pause“ vorhalten zu können.

Das Team der Anerkannten Offenen Ganztagsschule bedankt sich – auch im Namen der Kinder – herzlich für die Bereitstellung der Fördermittel.

 

Die Offene Ganztagsschule stellt sich vor


Durch die enge Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule können Ihnen ein ganztägiges, verlässliches Betreuungsangebot, ein ganzheitlicher Bildungsauftrag und die gemeinschaftliche Entwicklung eines Erziehungskonzeptes angeboten werden. Wir unterstützen und beraten Sie in Erziehungsfragen, planen interessante Ferienangebote und bieten den Kindern eine verlässliche Begleitung bei den Hausaufgaben.

Das Konzept der Offenen Ganztagsschule sieht nicht nur eine enge Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe vor, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie z.B. ortsansässigen Vereinen.

Nach den regulären Unterrichtszeiten können die Kinder ihr Mittagessen einnehmen. Gesunde Ernährung steht dabei im Vordergrund. Nach der
Erledigung der Hausaufgaben widmen sich die Kinder dem freien oder
angeleitetem Spiel oder einem der wechselnden Angebote aus Kunst,
Handwerk oder Sport.

Die Öffnungszeiten der Offenen Ganztagsschule decken ebenso eventuelle
Wartezeiten vor dem Unterricht ab, die durch die Busverbindungen
entstehen können.
So werden die Kinder verlässslich von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr durch die Jugendpflegerin Susanne Frenke und ihrem Team betreut.
www.ogs-schoenwalde.de